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WDR Bericht über MH17-Abschuss

Habe gerade einen Bericht im WDR gesehen, in dem es um den Abschuss der MH17 ging.
Anfangs war ich wirklich überrascht. Da wurde davon gesprochen, dass z.B. die USA sofort Russland als Schuldigen benannte, obwohl es keine wirklichen Beweise dafür gab.

Dann bezog sich der Bericht auch noch auf einen Internet-Blogger. Das sollte wohl den Anschein erwecken, als ob dieser Bericht jetzt mal wirklich versuchen würde, Fakten zu sammeln und zu bewerten, wie man es inzwischen von den Leitmedien kaum noch kennt und eher online findet.
Aber je länger ich mir den Bericht ansah, um so mehr wurde deutlich, dass es am Ende doch wieder darum ging - ohne es klar definiert zu sagen . die Russen als Täter darzustellen. Ich empfand das Ganze als ein Versuch, Menschen, die sich inzwischen Informationen eher im Internet holen anstatt auf die offiziellen Nachrichten zu vertrauen, anzusprechen und ihnen gut recherchierte Informationen zu suggerieren. Da macht sich dann auch ein Blogger als Quelle ganz gut - zumal, wenn er schon über andere Krisengebiete geschrieben hat und dort angeblich auch Ungereimtheiten aufgedeckt hat . Zudem wurde davon gesprochen, dass dieser Blogger mit einer ganzen Gruppe von Leuten zusammen recherchiert. Alles in allem sollte es so aussehen, als ob der WDR diesmal gute Informationen bietet - vielleicht ein Anfang, um untreuen Zuschauern wieder ein besseres Gefühl zu geben und zu vermitteln, dass sie im WDR jetzt auch gute Informationen bekommen und sich deshalb nicht mehr im Internet schlau machen müssen.

Was allerdings in dem Bericht vergessen wurde - und wohl nur den Zuschauern auffällt, die sich mit der Thematik der MH17 selbst intensiv auseinandergesetzt haben, ist die Tatsache, dass einige Fakten einfach weggelassen wurden, um das Ganze als stimmig darzustellen.
Bedenkt man, dass jeder sowohl in den öffentlichen Medien als auch im Internet Bilder der zerstörten MH17 sehen konnte und sich Fachleute diverse Male dazu geäußert haben, wie das Schadensbild des Flugzeugs aussieht, dann stellt man schnell fest, was an diesem Bericht nicht stimmt. Denn versierte Fachleute - und zwar nicht nur einer, sondern ganz verschiedene Menschen - sowohl Flugkapitäne als auch Militärangehörige bzw. leitende Militärs, haben immer wieder auf dieses merkwürdige Einschussbild im Cockpit der Maschine hingewiesen. Dieses Einschussmuster kann nach Angaben dieser Fachleute keinesfalls von einem Bug-Treffer herrühren. Das ergäbe ein völlig anderes Einschussmuster, da sie Munition eine ganz andere ist als die, die das Flugzeug offensichtlich getroffen hat. Und damit erübrigt sich die ganze lange weitere Diskussion zum Beschuss durch einen Bug-Raketenwerfer, egal wem man diesen auch zuschreibt. Alle Fachleute sind sich einig, dass dieses Einschussbild nur von einem Luft-Luft-Beschuss herrührt, da es entsprechende Vorrichtungen, die solcherart Munition vom Boden in solche Höhen abschiessen kann, angeblich nicht gibt.
Wenn dieses Detail berücksichtigt worden wäre, wo wäre der ganze endlose angebliche Nachweis der Urheberschaft durch die Russen unnötig gewesen. Denn selbst wenn diese mit entsprechenden Bug-Raketen in erreichbarer Nähe gewesen wären, so würde das doch nichts an dem dazu nicht passenden Schadensmuster des Cockpits der Maschine ändern.

Somit ist also der gesamte Bericht unnütz, wie so vieles andere auch, was uns die Mainstream-Medien für unser Zwangsgeld GEZ dreister Weise anbieten.
Da ich von den meisten Menschen, die sich im Internet schlau machen, weiss, dass sie nicht einfach irgend welchen Aussagen blind vertrauen, sondern sowohl ihren Kopf einschalten und das Ganze auf Plausibilität prüfen als auch nach Quellen und ähnlichem suchen, um das dargestellte auf Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen, gehe ich davon aus, dass die meisten wohl eher nicht auf diesen "Versuch" des WDR hereingefallen sind.

Sollte jemand von Euch der Meinung sein, dass ich hier etwas vergessen oder übersehen habe - oder auch falsch eingeschätzt - Rückmeldungen sind ausdrücklich erwünscht. Allerdings bitte keine Rückmeldungen, in denen nur gemeckert wird. Ich tausche mich gerne mit Euch aus, denn auch ich bin nur ein Mensch, der Fehler macht. Allerdings bringt das nur was, wenn man gesittet miteinander redet.
Danke, Cindy

3.8.15 23:37, kommentieren

Gedanken zu Griechenland und EU

Im Rahmen der Griechenlandkrise sind in den Mainstream-Medien oftmals Halbwahrheiten oder sogar Falschinformationen verbreitet worden. Damit sollten die Deutschen wohl in eine Position gegen Griechenland gebracht werden, damit die Politik ihre Ziele einfacher durchsetzen kann.

Da wurde davon gesprochen, wieviel Geld die Griechen schon bekommen haben. Dabei ist das so nicht wirklich richtig. Der größte Anteil der Gelder wurde nur durch Griechenland hindurch gereicht. Das Geld musste nämlich direkt nach dem Empfang an Banken weitergeleitet werden. Und damit wurde weder der griechischen Wirtschaft noch der Bevölkerung dort geholfen, sondern es wurden Banken gerettet, die sonst Kredite hätten Abschreiben müssen.
Es ist aber normal, das Banken auch mal Kredite ab schreiben müssen. Dafür werden dann ja auch Zinsen und Gebühren in unterschiedlicher Höhe erhoben, je nach der Höhe des Ausfallrisikos. Nur wenn die Banken dieses Geld hätte abschreiben müssen, dann hätte das Verluste besonders für die Großanleger und Aktionäre gehabt. Und das ist natürlich genau die Gruppe, die zwar das Meiste hat (Ausnahmen gibt es immer), die aber nicht bereit ist, zu teilen und andere zu unterstützen.
Das sind die 1%, die Reichtum haben, ohne überhaupt zu arbeiten. Sie argumentieren, dass das Geld für sie arbeitet. Das ist ein totaler Unsinn, der aber immer mehr als Wahrheit verkauft wird. Denn Geld kann nur da liegen, es kann nicht produktiv sein und somit nicht arbeiten. Die Produktivität ist woanders, nämlich da, wo Menschen noch wirklich mit ihren Händen was tun. Da entstehen Mehrwerte. Und nur weil diese wenigen Menschen Reichtümer angehäuft haben - was man mit "normaler Arbeit" in dem Umfang nicht kann . haben sie nicht das Recht, sich durch die Arbeit anderer zu bereichern. Aber genau das tun diese Menschen.

Außerdem brauchen Banken jemand, der Kredit aufnimmt. Denn dadurch haben die Banken die Möglichkeit,aus dem Nichts Geld zu machen. Erst wenn jemand nach einem Kredit fragt, wird das entsprechende Geld mit einem einfachen Buchungssatz erschaffen. Und wenn der Kredit zurückgezahlt wird, dann hat es sich schon durch Zinsen und Zinseszins vermehrt und so entstehen immer mehr Gelder (die aber in der Realität durch keinerlei physische Werte mehr gedeckt sind.
Nur dadurch konnte es auch dazu kommen, das es weltweit inzwischen ca. dreimal so viel Geld gibt, wie Güter, die man dafür kaufen kann. Wenn es ganz "normal" Geld gegen Werte geben wurde, so könnte sowas nicht geschehen.


Aber nun bin ich heftig vom eigentlichen Thema abgewichen. Ich will mich mal wieder auf Griechenland konzentrieren.
Es ist dringend notwendig, einen Schuldenschnitt für Griechenland zu machen. Nachdem die Troika die Regierung entmachtet und ihre Bedingungen aufdiktiert hatte, ist es dem griechischen Volk immer schlechter ergangen. Es herrschen da inzwischen Verhältnisse wie in einem "Dritte-Welt-Land". Und das mitten in Europa mit der Vision von einer gemeinsamen glorreichen Zukunft.
Aber noch schlimmer ist, dass Griechenland jetzt erst einmal einige Jahre zahlen muss, damit es wieder auf den Stand kommt, den es hatte, bevor die Troika die Kontrolle übernommen hat.

Zu allem Überfluss kommt jetzt auch noch ein Herr Schäuble an und verlangt unter anderem Massenentlassungen und Privatisierungen. Das führt auf der einen Seite zu noch mehr Armut und Not im Land, andererseits aber auch dazu, das Griechenland noch weniger Chancen hat, sich wieder zu erholen. Denn wenn das Tafelsilber voraussichtlich zu günstigen Preisen an ausländische Investoren (u.a. Fraport) verramscht wurde, dann sind im Land ja noch weniger Grundlagen, die man nutzen kann, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Ein anderer Punkt ist auch, das Deutschland direkt an der schlechten Wirtschaftslage von Griechenland mitgewirkt hat. Denn wir sind ja Exportweltmeister und haben dabei auch jegliches Maß überschritten. Und das ganze wurde mit den deutschen Dumpinglöhnen möglich gemacht. Da können andere Wirtschaften im gleichen Wirtschaftsraum nur auf der Strecke bleiben. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll, das auch die Bankenkrise einen großen Anteil an dem ganzen Dilemma hat, was ja nicht nur Griechenland, sondern z.B. auch Italien, Spanien etc. betrifft.

26.7.15 21:10, kommentieren